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Simon ‘Jack’ Rath lebt seit 2001 in Berlin und arbeitet als Drehbuchautor, Regisseur und Cutter.
Geboren und aufgewachsen ist Jack in Melbourne, Australien. Dort studierte er Film und Ton an der RMIT (The Royal Melbourne Institute of Technology) mit dem Abschluss Bachelor und sein Abschlussfilm „Recoil” (1998). Der Film basiert auf wahren Geschichten die von Jugendlichen handeln welche in der Clubszene mehr und mehr die Kontrolle über sich selbst verlieren und in eine sich abwärts drehende Sprirale von Exzess und Gewalt geraten.
Im Projekt „Hurt” (1999) gab das Filmteam den Geschichten entfremdeter Jugendlicher in isolierten australischen Kleinstädten in Workshops eine Stimme. Ein Jahr später wurde „Hurt” erfolgreich auf Festivals gezeigt und gewann zahlreiche Preise, u.a. den A.F.I. und den Australien Critics Award.
2001 entschloss sich Jack Rath, nach Berlin zu ziehen. In Europa besuchte er Filmfestivals in London, Rotterdam und Berlin, wo er auch an dem ersten Talent Campus (2002) teilnahm.
Seitdem arbeitete er jährlich für die Australische Filmkommission auf der Berlinale.
Sein letzter Film „Olli” wurde 2004/5 in deutscher Sprache in Berlin produziert. Das Thema Individualismus und Isolation, das Jack Rath schon in früheren Filmen beschäftigte, kehrte mit der poetischen Geschichte über einen kleinen Jungen auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Liebe, gezeigt als humorvolles aber auch tragisches Porträt seines Familienalltags, zurück.
Jack Rath zeigt durch sehr unterschiedliches Engagement in den Bereichen Film und TV, Theater und Performance-Kunst seine Vielseitigkeit.
„Seefieber“ und „Die Quelle“ sind seine aktuellen Projekte, die sich in Produktion, bzw. im Recherchestadium befinden.
Jack Rath – Filmografie
Regisseur / Autor
2006-2009 „Seefieber“ Dokumentarfilm HDV
Mentor: Gunter Hanfgarn. Film über den jungen deutsch-australischen Künstler Nick Jaffe, der sein Leben in Berlin hinter sich lässt, um in einem Segelboot die Dimension der Entfernung nach Hause zu erfahren: in einer 7 Meter-Jacht segelt er ohne jede Segelerfahrung über den Atlantik, durch den Panamakanal und den Pazifik bis nach Australien.
2007 „Spitzenflieger“
Kinderfilm – 6 min – DV
Im Auftrag von Interfilm und „Verein Bewegliche Ziele e.V.“
Premiere auf Interfilm Festival 2007
Zitat:„ Eine Momentaufnahme von Verwirrung und Orientierungslosigkeit von Kindern und Jugendlichen und ebenso ein Film, der sich mit Ausgrenzung und Mobbing beschäftigt.“
2005 „Olli“
Tragikomödie -9 min - 35mm
Festivals: bisher ca. 45 Festivals auf 4 Kontinenten
Prädikat “besonders wertvoll” Kurzfilm des Monats April 2006
Preise: Best foreign short, Madrid, Móstoles Film Festival
Honorable Mention, New York, USA, Next Reel Film Festival
Honorable Mention, Warschau, Polen, Jutro filmu
Honorable Mention, Ebensee, Österreich, Festival der Nationen
Honorable Mention, Krakau, Polen, Etudia & Anima Festival
Honorable Mention, Tallin, Estland, Sleepwalkers Film Festival
2004 „Capitalism“
Komödie – 15 min – DV
u.a.: „Best of the Rest“ Sydney Tropfest, Popcorn Taxi Film Festival
2003 „A camera in hand“
Essay Film - 60 min - Super 8
1999 „A bigger fish to fry”
Komödie – 5 min – 16mm
MADC (Melbourne Art Directors Club) Film Festival
1998 „Recoil”
Drama – 17 min – 16mm
R.M.I.T
1991-1996 „Applesalute”, „Wardrobe”, „Smile”, „Trans”( Film school films)
Various Australian Experimental and Student film festivals,
MIMA (Modern Image Makers Association), St Kilda Festival,
Public Television & Mornington Regional Gallery, Australia.
Co-Regisseur / Kamera / Cutter
2004 „Dämonen“
60 min – DV
Galerie Meinblau Berlin.
Autor
2006 „Hals und Beinbruch“ (TV Sitcom) Co-Autor Jörg Diernberger
Pilot im Auftrag von Nostro Film Berlin
2005 „Big city - small stories”
Komödie-30 min–HD Regie: Christoph Lukas
Co-Autor /Cutter
2002 „Swimming underground Mary Woronov” (HFF Goes Hollywood)
Dokumentar- Kurzfilm -18 min – DV
Regie: Thorsten Trimpop
u.a. Locano Int. Film Festival, TV-Auswertung auf arte und rbb
Cutter
2006 „Morning/ Evening/ Morning”
Doku-Drama – 23 min - 35mm
Regie: David Burrows, Le Fresnoy
National Studio of Contemporary Arts
PANORAMA 7 OUR BETTER WORLD
Derzeit in der Vorauswahl für Film Festival Lodz
2005 „Zwischen den Welten“
Drama – 15 min – DV
Regie: Daniel Steiner
Probleme lösen – vor und hinter der Kamera
Kurzfilm mit Schauspiellaien über den Ehrbegriff Jugendlicher vorrangig muslimischer Herkunft aus dem Berliner Stadtteil Neukölln.
Gefördert u.a. von der Bundeszentrale für politische Bildung.
2002 „Selbst Schnitt“
Art Film - 3 min – DV
Regie: Wolfgang Hart
Int’ Short Film Festival Oberhausen, Kasseler Dokumentarfilm & Videofest
zuviel. TV Kunst Programme Berlin
1999-2000 „Hurt“
85 min -16mm- Super 8mm, DV
AFI (Australian Film Institute) Award for Best Concept in an non- feature film. AFI Best Editing Nomination in a non-feature film, Australian Film Critics Special Award, SBS National Television, Permanent collection in ACMI (Aust’ Centre for the Moving Image), sowie diverse Erwähnungen bei internationalen Filmfestivals
1994 „Desert surfers”
Doku-Drama - 45min- 16mm/Video
u.a. Best Documentary Hawaiian Film Festival
Theater / Performances/ Ausstellungen
2004 „Heute Mittag sitzt er nicht im „Beijing““
Video/Theater Installation – 120min – DV
Regie: Penelope Wehrli
Hörraum mit Filmspuren nach Michael Roes Roman
‘Der Coup der Berdache’ im Palast der Republik, Berlin
2003 „Der Ring des Nibelungen“
Theaterstück
Video Director and Design
Inszeniert von Berthold Schneider/Operaworks, Staatsbank Berlin
2003 „Emily on the rocks”
Video/Theater Installation – 120 min – DV
Regie: Penelope Wehrli
Podewil Berlin.
2001-2007.A verschiedene Arbeiten der Schweizer Autorin und Regisseurin Regia Gyr.
„dopplereffekt“
„phobic inc.-auf dem rücken schwimmen“
„mlatko“, „barraccapolis“
„auf dem rücken schwimmen“
„crime+genius“
„fallwind“
„der himmel und sein dreckloch“
„alpenröcheln III“
„vorher / nachher“